10 Fragen an – DJane MEELA

Zwei starke Frauen treffen aufeinander… Beide im Ruhrpott verwurzelt, vereint sie der Gedanke darin, Menschen in Partys zusammenzuführen. Denn es ist die Musik, die verbindet.

1. Gebürtig aus Moers, jetzt wohnhaft in Wesel… Zwei Ruhrpottmädels treffen im Interview aufeinander… Was macht für dich der besondere Schlag Menschen unserer Region aus… Außer „Pommes Schranke“ und „Hömma“?

Wir Mädels sind offen, lustig und direkt. Aber nicht direkt zu haben.

2. Du hast klassisch Musikinstrumente gelernt – Schlagzeug, Orgel, Blockflöte. Eigener Wunsch oder Elternzwang?

Die Musik war durch meinen Vater zu Hause immer präsent und die Instrumente auch. Eine Wahl hatte ich erstmal nicht.

3. In „den Rhythmus“ bist du gekommen als Cheerleader, später als Tänzerin auch für Loona und Scooter. Siehst du dich rückwirkend reduziert auf deinen Körper oder ist es anstrengende Arbeit?

Mit dem Rhythmus der Musik und dem Tanz, stand ich seit dem 6. Lebensjahr auf der Bühne. Natürlich spielte mein Körper für viele Jobs eine wichtige Rolle. Dennoch fühle ich mich dadurch nicht reduziert. Der Körper allein bringt dir als Tänzerin keinen Erfolg. Disziplin, starker Wille und das Know-How sind enorm wichtig. Ebenso musst du auch wirklich Tanzen können.

4. Gelernt hast du bei DJ Kraft… Kann man es tatsächlich „lernen“, das Feeling für die Menschen? Oder ist es rein nur die Technik?

Das Feeling für die Menschen lernst du Learning by Doing oder niemals. Mir wurden die Skills gezeigt, dann lernte ich weiter zu Hause und später vor Publikum.

5. Von der Blockflöte zu Hedonistischen Partys – böse, wer jetzt ein „Blasinstrument“ vor Augen hat… Wie hast du deinen Weg in die Szene gefunden?

Die Art von Humor gehört in der Szene dazu und ich habe nun ein Lächeln im Gesicht 🙂
Ich bin keine 20 mehr und die Zeit der Diskotheken sind Geschichte für mich. Ich bin seit 20 Jahren beruflich im Nachtleben unterwegs. Mit 40 habe ich gerne Erwachsene um mich herum und gehe zum Lachen auch nicht mehr in den Keller. Der Joyclub ist mir seit vielen Jahren vertraut und diverse Partys wie die KitKat oder Party Pikant habe ich lange vor der Zeit als DJ gerne besucht.
Es ist eine Zeit unter Menschen mit besonderem Umgang: Unkompliziert, höflich, respektvoll, fröhlich und voller Dankbarkeit. Genau deswegen bin ich hier.

6. Nach welchen Kriterien entscheidest du, ob du einen Auftrag annimmst oder nicht? Das Geld, die Veranstaltungs-Ausrichtung, dein Terminkalender oder eine Kombination aus allem?

Entscheidend ist zuerst zu wissen, was es für eine Veranstaltung ist, in welcher Stadt oder welchem Land diese stattfindet. Dann prüfe ich meinen Kalender und ganz wichtig für mich – ob ich Lust dazu habe! Dann folgt die Einigung über die Gage.

Übrigens: Einmal im Jahr spende ich meine Gage einem gute Zweck – ohne dass der Veranstalter vorab darüber informiert ist.

7. Du hast das Motto „Das Herz spielt die Musik“ – was bedeutet das für dich?

Weil ich das Auflegen vom Herzen begonnen habe. Es ist eine Leidenschaft und Herzensangelegenheit für mich. Ebenso wie ich vom Herzen getanzt habe, spiele ich die Musik mit Leidenschaft.
Nur dann kann ich mit der Musik Freude in andere Herzen bringen.

8. Würdest du dich bei einer der Partys zu erotischen Handlungen verführen lassen?

Oh nein, das ist ein absolutes No Go.

9. Du hast manchmal mehrere Gigs an einem Wochenende… Wie hältst du dich fit? Und motivierst dich jedes Mal aufs Neue?

Da hilft in der Regel nur eins: Keine Party, kein Alkohol, und der wichtige Schlaf. Klingt gut, oder? Klappt aber nicht immer *lach* Dann hoch die Hände, Wochenende! *lach*
Die Motivation sind die Gäste. Es ist herrlich zu sehen, wenn DJ und Gast zu eins werden und alle einfach nur Freude haben.

10. Bist du selber als Privatperson in der erotischen Lifestyle-Szene unterwegs?

Ja, ich besuche als Gast gerne Dance-Partys wie die EINMALIG oder die SCHWARZ.