putzen statt sex

Lieber putzen statt Sex

Lieber putzen als Sex haben? Dieses Ergebnis liefert jetzt eine neue Studie. Warum wir es lieber ordentlich halten, als im Schlafzimmer die Sau rauszulassen. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist jetzt wirklich bewiesen. So hat eine Umfrage herausgefunden, dass wir lieber das Haus oder die Wohnung putzen als miteinander wilden, leidenschaftlichen Sex zu haben. In welchem Land man sich lieber der Unordnung statt dem Vergnügen widmet, erfährst du hier.

Stressabbau: Lieber mit Putzen statt mit Sex

Wir Deutschen können jetzt erst einmal aufatmen, denn zum Glück sind nicht wir mit der Studie gemeint. Die Umfrage hat die britischen Schlafzimmer genauer unter die Lupe genommen und hat herausgefunden, dass 26 Prozent der Briten und Britinnen zum Stressabbau das Putzen dem Sex vorziehen. Die Studie wurde von dem Reinigungsexperten Dr. Beckmann ins Leben gerufen und im Zeichen der International Stress Awareness Woche durchgeführt.

Um Stress abzubauen gehen EngländerInnen eher in die Besenkammer statt ins Schlafzimmer.

Dabei kam heraus, dass 34 Prozent der Engländer:innen durch Sport den Stress reduzieren können. Sex lag mit 17 Prozent noch hinter dem Putzen (26 %). Bei der Studie wurden rund 2.000 Menschen befragt, wie sie am besten Stress abbauen. Neben dem sportlichen und sexuellen Aspekt waren Meditation (13 %) und das Lesen eines Buches (9 %) ebenfalls sehr beliebt.

Studie fand heraus: Putzen macht glücklich

Die Umfrage zeigte jedoch nicht nur, dass die Menschen in Großbritannien scheinbar mehr putzen als Sex zu haben, sondern auch, wie sehr sie das Putzen befriedige. So gaben nämlich 9 von 10 Personen zu, dass ein unordentliches Zuhause sich negativ auf ihre Stimmung auswirke und in ihrer Produktivität einenge. Die Studie ergab demnach, dass Putzen Glückshormone wie Endorphine freisetzt, die eine positivere Denkweise schaffen. “Staubsaugen, Staubwischen oder Schrubben, um Unordnung zu beseitigen hat viele zusätzliche Vorteile, die mit körperlicher Bewegung verbunden sind”, so die Studie.

Die Sprecherin von Dr. Beckmann, Susan Fermor fügte auch noch hinzu: “Es ist wichtiger denn je, sicherzustellen, dass wir uns um unsere psychische Gesundheit und unser Wohlbefinden kümmern und alles tun, um unsere eigene positive Einstellung zu bewahren. Das sollte immer höchste Priorität haben.”

Die Corona-Pandemie hat das sauber machen etabliert

Durch den Lockdown und die Corona-Pandemie, die bereits seit fast zwei Jahren innehält, wurde das Putzen zu einem wichtigen Aspekt, um Stress abzubauen und etwas zu tun zu haben. “Putzen wird weiterhin als wirksame Methode zur Entspannung und zum Stressabbau genutzt und ist in den letzten 18 Monaten beliebter denn je geworden”, wie es in der Studie heißt.

(Quelle: wmn.de)

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