Sex frustrierend für Frauen

TIK TOK Umfrage: Oft ist Sex frustrierend für Frauen

Über die Hintergründe seiner Frage macht der User keine Angaben. Doch die Antworten zeigen zum Teil Erschreckendes. TIK TOK offenbart, wie oft Sex frustrierend für Frauen ist. Und es wird schnell deutlich, dass es im scheinbar aufgeklärtem 21. Jahrhundert noch erhebliche Kommunikationsprobleme im Bett gibt.

„Frauen, wie fühlt sich Sex für euch an?“

Eine einfache Frage, die aber eine Lawine an Antworten lieferte, die unterschiedlicher nicht sein können. Bei manchen möchte man sich kringelnd vor Lachen auf den Boden werfen, doch andere lösen einfach nur Erschrecken und Depression aus. Liebe Männer, jetzt bitte aufmerksam lesen!

Lieblingsessen weggefuttert

Es sind Beispiele aus dem Alltag, anhand derer die befragten Frauen ihre Situation deutlich machen. Klar verständlich, bestens nachvollziehbar. So sei es für eine Userin, als wenn man sich den ganzen Tag auf sein Lieblingsessen freue. Wohl wissend, dass es schon vorbereitet im Kühlschrank steht. „Doch wenn ich die Tür öffne, hat es schon jemand vor mir weggefuttert.“

Eine andere Frau nutzt den musikalischen Vergleich. „“Es ist, als wenn man darauf wartet, dass endlich der Beat droppt und das aber niemals passiert“. Und (vermutlich) eine Studentin beschreibt es anhand einer Unisituation: „“Weißt du, wie es ist, wenn du eine Gruppenarbeit machst, aber am Ende die ganze Arbeit selbst machst, um fertig zu werden? Ungefähr so fühlt es sich an“.

Sex frustrierend – doch Gespräche helfen nicht

„Dann redet doch miteinander“, möchte man den Frauen zurufen! Ein gut gemeinter Ratschlag – den viele von ihnen ohne großen Erfolg anscheinend bereits befolgt haben. So würden Männer häufig unwirsch und mit Unverständnis reagieren, wenn sie auf Unstimmigkeiten im Bett angesprochen werden. Dies führt bei manchen Userinnen daher zu einem traurig-bitteren Sexleben: „Eine Schauspielkarriere“, so die zynisch-erkennende Einschätzung einer der Frauen.

Die Grundlage dieses Artikels wurde zuerst im Stern veröffentlicht.

Ein Kommentar

Sex ist etwas Schönes, schafft Befriedigung und Intimität zwischen den Partnern. So sollte es auf jeden Fall sein. So facettenreich sich das Liebesspiel dabei zeigt, so unterschiedlich sind auch die persönlichen Vorlieben. Gerade zu Beginn einer Beziehung ist es wichtig, offen mit seinem Partner zu sprechen. Doch auch im Verlauf einer Partnerschaft können sich Bedürfnisse ändern und neue Wünsche entwickeln. Darüber zu sprechen, ist das A und O eines funktionierenden Sexlebens. Die eigenen Bedürfnisse zu formulieren, sind dabei nicht als Kritik an den bisher ausgeübten Praktiken des Partners zu verstehen, sondern bieten vielmehr die Chance, gemeinsam neues zu entdecken.

Das Einbinden von Sexspielzeugen beispielsweise darf nicht gedeutet werden als „Zweifel an der Manneskraft“, sondern als gemeinsame Luststeigerung. Unwirsche Reaktionen, beleidigte Kommentare oder ein Einfaches „Weiter so“ führen schlussendlich nur zu einem: Frustration und Langeweile im Bett. Und das möchte doch niemand. Doch selbst, wenn „frau“ oskarreif das heiße Sexhäschen spielt – wer im Bett etwas vormachen muss, ist auch im Alltag nicht glücklich. Aber lässt eventuell einen Seitensprung von Tag zu Tag attraktiver wirken.





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Alexandra

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Nach Jahren als Journalistin in der "normalen Welt" tätig, zog es Alexandra auf die "heiße Seite" des Lebens. Als Chefredakteurin verantwortet sie die inhaltliche Ausrichtung von Erolifestyle, wobei sie sich zu 100 Prozent auf das Themengespür ihreres Autorenteams verlassen kann. Alexandra greift gerne die aktuellen Nachrichten und Entwicklungen auf - kann dabei allerdings manchmal ihre spitze Feder nicht so ganz im Zaum halten.