Peinlich im Swingerclub

Was haben sich diese Paare im Swingerclub nur gedacht? Bei Nummer vier ist Fremdschämen vorprogrammiert… Gleitgel hilft, um „feuchte“ Momente zu erleben… Aber was dieser Mann damit gemacht hat, ist einfach unvorstellbar…
Seit knapp vierzehn Jahren bin ich aktiv in der Swingerszene unterwegs… Mal mit meinem Ehemann, mal als Sololady und nach meiner Scheidung wieder in einer neuen Paar-Konstellation. Viele positive Erlebnisse haben mein erotisches Lifestyle-Leben geprägt… Doch in manchen Momenten habe ich mich einfach nur gefragt: In welchen Film bin ich geraten, für den ich noch nicht einmal eine Kinokarte gekauft habe!
Was die erstaunlichsten Dinge waren, die mir in Swingerclubs passiert sind, könnt ihr hier nachlesen… Und glaubt mir – das sind echt nur die Top 5. Eigentlich könnte ich ein ganzes Buch darüber schreiben…

1. Er stellte uns seine Partnerin als seine Ex-Frau vor. Doch was dann geschah…

Ich gebe zu, bei mir muss auch der Kopf gefickt werden… Nein – damit meine ich keinen Blow-Job. Sondern der EQ meines gegenübers (also seine emotionale Intelligenz) muss mit meinen kompatibel sein, damit ich überhaupt erst in Erwägung ziehe, mit ihm (oder ihr) sexuell aktiv zu werden. Ich muss dabei nicht die Ahnentafel bis zum 15. Jahrhundert zurückverfolgen können, aber ein wenig Informationen zu den Menschen, mit denen ich vielleicht später „auf der Matte lande“ , hätte ich schon. Auch um auszuschließen, dass ich anschließend mit jemanden Sex habe, der den IQ einer Tomate besitzt.
Nun, es war noch zu der Zeit, als ich mit meinem Ex-Mann „unterwegs“ war. Dieser hat meine Einschätzung zwar nicht geteilt (er war eher der Auffassung „Sehen gut aus, werden gef….t“), aber dennoch respektiert.
Das Pärchen war wirklich sehr sympathisch. Beide in unserem Alter und optisch sehr ansprechend. Dass sie mal verheiratet und jetzt geschieden waren, hat uns nicht gestört. Es kam wie es kommen musste – und der Sex war wirklich gut. Nicht sensationell, aber „lecker“.
Bei einem anschließendem Glas Wein an der Bar rückten beide mit der Sprache raus. Geschieden – und beide wieder neu verheiratet! Doch ihre jeweiligen Partner dürfen davon nichts wissen. Bei so viel Verlogenheit gegenüber dem Menschen, dem man neu seine Liebe geschworen hat, waren wir „raus“… Wir haben die zwei nie wiedergesehen und ihre Freundschaftsanfragen ignoriert.
Quintessenz: Die private Geschichte gehört immer nur euch. Doch öffentlich zuzugeben, dass ihr euren Partner betrügt – das ist auch in der scheinbar oberflächlichen Erolifestyle-Szene ein NO GO!

2. Heiße Session unter Mädels. Solo-Mann kommt dazu und ruiniert fast alles

Zugegeben – ich bin bekennende Bi. Nicht Lesbisch, aber ich stehe nunmal (auch) auf Frauen. An diesem Clubabend waren mein Exmann und ich bereits recht aktiv gewesen, und zu vorgerückter Stunde machten wir uns eigentlich gedanklich bereits auf den Heimweg… Doch dann passierte es! Und es hätte nie geschehen können, wenn ich nicht bereits damals devot veranlagt gewesen wäre…
Die Frau, die ich an diesem Abend bereits zwischen meinen Schenkeln spüren durfte, zog mich weg aus meiner kuscheligen Sitzecke. „Kannst du mir kurz helfen?“. Gemeinsam trugen wir eine Bank auf die Tanzfläche… „Leg dich drauf und spreiz deine Beine“… Ich tat, was sie verlangte.
Sie holte weitere Mädels hinzu, und ich wurde bearbeitet mit Fingern, Zungen und Dildos… Gott, war das geil!
Nun, auch die zu dieser Stunde noch verbleibenden Männer schien die Szene anzumachen… Wen wundert es. „Stell dich vor die Bank, beug deinen Oberkörper nach vorne und lass dich ficken“, schallte es in meinen Ohren. Ich gehorchte und wartete in demütiger Haltung. Ich spürte etwas an meinen Pobacken… Klein und weich… Nichts im Vergleich zum großen Dildo, den ich noch bis eben in mir genießen durfte. Es war tatsächlich ein Mann, der versuchte mich von hinten zu nehmen, doch sei es Überforderung oder gestiegener Alkoholkonsum – er bekam keinen mehr hoch.
Nach gefühlter Ewigkeit wurde die Situation aufgelöst – durch eine zärtliche Frauenzunge, die mich zu meinem letzten Orgasmus dieser Nacht bringen sollte.
Liebe Männer – zuviel Alkohol während des Abens lässt eure „Standhaftigkeit“ und ehrlich gesagt auch eure Attraktivität proportional sinken. Das gilt für Ladies übrigens ebenso.

3. Clubmail im Forum – dieser Mann wurde nach 5 Sekunden zum „No Go“

Als Kopfmensch – ich erwähnte es bereits – bin ich auch Freund von Clubmails. Es geht mir dabei nicht um Dirty-Talk, sondern um das erste Abtesten, dass sich der erotische Schwerpunkt nicht nur unterhalb des Kopfes befindet.
Nun, zugegebenermaßen hatte ich das ganze damals etwas „outgesourct“. Sprich – mein Partner war hauptsächlich an der Tastatur zu finden und (da er mich sehr gut einschätzen konnte) hat mich erst hinzugeholt, wenn er dachte, dies könnte für mich interessant sein.
Eines Abends saßen wir auf der Couch und er las mir den Mailverlauf vor. Von Zeile zu Zeile wurde ich heißer. Hoppala – haben wir hier eventuell einen Solo-Gent gefunden, der mir in einem Dreier heiße Wünsche erfüllt…? Die Lust stieg! „Zeig mir mal seine Fotos“, bat ich – denn neben Brainfuck sollten schon auch die individuellen optischen Ansprüche „erfüllt werden“. Und gut bestückt war er nach den Aussagen meines Partners. Doch nach 3 Sekunden „Blickkontakt“ in die Alben ließ ich das Tablett fallen – zum Glück nur aufs Sofa.
Ich blickte direkt in die Augen meines Vorgesetzen, mit dem ich täglich um 10 Uhr mein Briefing-Gespräch hatte. Da es in unserem Profil keine Gesichtsfotos gab, hatte er keine Ahnung mit wem er schrieb. Seitdem musste ich mich bei jedem Meeting zusammenreißen, ihm nicht direkt in den Schritt zu schauen. Das wir uns niemals mit ihm getroffen haben, muss ich nicht erwähnen.
Mittlerweile habe ich gelernt – „Augen auf beim Dating“ gilt zwar immer noch… Aber selbst wenn ihr Bekannte (oder auch Geschäftspartnern) in der Erolifestyle-Szene begegnet… Alles, was hier passiert, bleibt auch hier!

4. Alles mit Gleitgel vollgeschmiert – dabei war „er“ kleiner als mein Daumen

Nun liebe Männer – wer mich fi…en möchte, den muss ich schon „im Griff“ haben. Da ich devot veranlagt bin, ist dies also körpermäßig gemeint. Ich stehe nicht auf Hungerhaken, allerdings auch nicht auf die „quadratisch praktisch gut“-Variante. In manchen Dingen gefällt mir auch einfach nur das „Mittelmaß“.
SIE war ein Traum. Sowohl für mich als auch für meinen Partner. Er hingegen war durchtrainiert, wobei man schon sehen konnte, dass dabei ein wenig… Sagen wir mal… nachgeholfen wurde.
Bei solch einem Körper – 1,90 Meter groß… Seeeehr muskulös… Was erwartet mich da zwischen meinen Beinen…? Fast nervös, doch in freudiger Erwartung lag ich vor ihm.
„Ich muss dich ein wenig vorbereiten“, sprach er und nahm eine Tube Gleitcreme…
„Oh mein Gott, er wird mich zerreissen“, fuhr es mir durch den Kopf…
Kalt und glitschig rieb er mich ein, wobei ich bereits nass war und vor Erregung kaum noch Geduld hatte… Wann darf ich sein Riesenteil endlich spüren??
Er setzte an… Und ich wartete… Sah um mich herum das heiße Treiben… Wann ist er endlich in mir?
„Und – wie fühlt es sich an“? Raunte er mir ins Ohr…
What???
Sein Schwanz wurde von mir quasi verschlungen, und durch das ganze Gleitmittel war keinerlei Gefühl mehr da – für diese Größe; die bei näherem Hinsehen meinem Daumen nicht das Wasser reichen konnte.
Ich brach ab – aber konnte mein Lachen zum Glück unterbinden.
Liebe Männer – es kommt nicht auf die Größe an… Aber macht ihn nicht vom Gefühl her kleiner als er ist!

5. Zwei Frauen – ein Outfit. Da war Streit vorprogrammiert

Auch wenn bei mir die inneren Werte zählen – Sexy aussehen möchte ich ja auch. Es war tatsächlich mein erstes Mal – MEIN ALLERERSTES MAL in einem Swingerclub. Lange habe ich vor dem Kleiderschrank gestanden; nur um festzustellen – ich habe NICHTS, rein gar nichts zum Anziehen. Also musste das Internet her (zu diesen Anfangszeiten bin ICH ja noch nicht in einen Erotikstore gegangen, Gott bewahre).
Nun, ich kannte mich damals tatsächlich noch nicht wirklich aus. Bei einem 08/15 Shop gelandet, und für ein 08/15 Dress entschieden. Bestellt, passte, also los geht’s.
Wir waren 5 Minuten in dem Club, als ich die giftigen Blicke einer Frau bemerkte. „Die hat ja das gleiche an“, flüsterte ich meinem Partner ins Ohr. Für mich war es ok – Für sie offensichtlich nicht.
Nach heftiger Diskussion mit ihrem Begleiter verließ sie kurz darauf die Location.
Was ich daraus gelernt habe?
Zum einen suche ich mittlerweile nach ausgefallenen Outfits, die nicht in jedem x-beliebigen Store zu finden sind. Zum anderen habe ich immer ein zweites mit dabei. Und in 15 Jahren ist mir das seitdem nie wieder passiert.

Dir hat der Artikel gefallen? Wir freuen uns über jede Kaffeespende!