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BDSM und Swingerszene: Inkompatibel Ja oder nein?

In erotischer Hinsicht gibt es unzählige Vorlieben. Dazu gehört neben BDSM auch die Swingerszene. Viele fragen sich, ob beides nicht parallel möglich ist. Kurz gesagt, ja, das eine schließt das andere nicht aus. Aber was ist in der Swingerszene im Bereich BDSM ?

Swingerszene plus BDSM – in vielen Swingerclubs möglich

Die Swingerszene liebt die Besuche an den Wochenenden im Club; es hat für einige Paare einen ganz speziellen Reiz, mit dem Partner in den Swingerclub zu gehen. Viele Gäste treten ein, die Besucher ziehen sich ein passendes Outfit an und setzen sich erst einmal an die Bar. Die Umkleidekabinen befinden sich in direkter Nähe. Dort können Taschen, Portemonnaie und Kleidung eingeschlossen werden. Geld muss in der Regel nicht mitgebracht werden, denn alle Leistungen sind bereits im Eintrittspreis enthalten. Wie hoch dieser ist, unterscheidet sich je nach Club. Inbegriffen sind auch ein Buffet und Getränke, nicht nur die Nutzung der verschiedenen Räumlichkeiten. Die Swingerszene kann sich an der Bar bei lockeren Gesprächen erst einmal kennenlernen. In den meisten Clubs gibt es eine Tanzfläche, bei der die Gäste gerne näheren Kontakt zueinander aufnehmen. Beim Tanzen geht es dann ein wenig schneller zur Sache als noch vorher an der Bar.

Neben einer Saunalandschaft inklusive Whirlpool gibt es in immer mehr Swingerclubs auch einen BDSM-Bereich. Hier können sich die Anhänger dieser Vorliebe nach Herzenslust austoben. Zur Ausstattung gehören Handschellen, Andreaskreuz, gynäkologischer Stuhl oder Liebesschaukel. Auch Käfige können vorhanden sein, in die ungehorsame Sklaven eingesperrt werden. Peniskäfige können ebenfalls Bestandteil von BDSM-Räumen sein oder mitgebracht werden.

In der Swingerszene sind auch BDSM-Liebhaber willkommen

Früher gab es in der Swingerszene kaum die Möglichkeit, die eigenen BDSM-Vorlieben ausleben zu können. Deshalb waren keine Räume dieser Art in den Clubs vorhanden, sondern nur Spielwiesen und Ähnliches. Doch mittlerweile hat sich in der Swingerszene viel getan und verändert. Manche überzeugen durch verschiedene Wellness-Bereiche. Es geht nicht mehr alleine nur darum, Sex mit anderen zu haben, sondern ebenso um Genuss und Entspannung. Es gibt aber auch eine Gruppe unter den Swingern, die eine etwas härtere Gangart bevorzugen. Daher findet sich in fast jedem Swingerclub ebenfalls die Möglichkeit, BDSM zu praktizieren. Erfahrene BDSM-Swinger raten übrigens dazu, sich bereits vor dem Treffen im Club zu verabreden. Es spielt keine Rolle, welche Vorlieben und Praktiken beim gewöhnlichen Sex vorhanden sind. Beim BDSM ist es wichtig, langsam zu starten, weil die Möglichkeiten so vielfältig sind.

Außerdem ist Vertrauen von großer Bedeutung, da ansonsten erst recht in der Swingerszene kein BDSM praktizierbar ist. Das ist auch der Grund, warum spontaner Sex in der BDSM-Swingerszene eher ungeeignet ist. Sinnvoller ist es, sich vorher kennenzulernen. Hierzu eignet sich der Blick in einschlägige Erotik-Portale im Internet. Das hat noch einen weiteren Vorteil, denn die Protagonisten haben Gelegenheit, sich auch optisch auf passende Partner einzustellen. Sie erfahren dabei deutlich mehr über den anderen und wissen besser, ob sie bereit sind, sich darauf einzulassen. Falls die Chemie stimmt, sind sie schon einen wichtigen Schritt weiter. Dann kann eine Verabredung in der BDSM-Swingerszene folgen.

Den richtigen Club für die BDSM-Swingerszene finden

Aktuell gibt es in den Swingerclubs immer häufiger BDSM-Möglichkeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass es in jedem Club toleriert wird. Einige Betreiber möchten das nicht und weisen auch ausdrücklich darauf hin. Andere wiederum legen mehr Wert auf den Wellness-Aspekt. Dazu passt BDSM eben auch nicht so wirklich. Doch in den meisten Clubs dürfen auch BDSM-Fans ihren Vorlieben freien Lauf lassen. Wie bereits erwähnt, gibt es dafür in vielen spezielle Räume mit der passenden Ausstattung. Doch da auch BDSM-Liebhaber nur Menschen sind und sich deshalb unterscheiden, ist nicht jeder in der BDSM-Swingerszene mit der vorhandenen Einrichtung zufrieden. Einige bevorzugen Klinikspielchen, während andere wiederum den Kerker vorziehen. Daher ist es ratsam, sich vorher nach einem Club umzuschauen, der die persönlichen Vorlieben auch bedienen kann.

Zudem veranstalten einige Swingerclubs regelmäßig BDSM-Partys, so dass die Termine auch Beachtung finden sollten. Das erhöht dazu die Chancen, Gleichgesinnte zu treffen.

Es gibt auch reine BDSM-Clubs

Freunde der BDSM-Szene können aufatmen. Es gibt nämlich auch reine BDSM-Clubs, in die wirklich nur Liebhaber härterer Spielchen eintreten. Hier ist jeder in ein entsprechendes Outfit gekleidet, das für die Szene typisch ist. Wie gut, dass es also Locations gibt, in denen BDSM das Thema ist, um das sich alles dreht. BDSM-Fans können sich dort ausleben und müssen nicht befürchten, an Personen zu geraten, die absolut nicht daran interessiert sind. Dazu kommt natürlich auch die spezielle Ausstattung eines BDSM-Clubs. Dort werden so gut wie alle Vorlieben bedient, mitunter kommt es sogar nicht einmal immer zum Sex. Anhänger des Sadomasochismus haben ihren Orgasmus eher „im Kopf“.

Es lohnt sich für BDSM-Liebhaber also nachzuschauen, ob es in der Nähe ihres Wohnortes einen Club gibt, der sich auf sie konzentriert und ihnen mehr zu bieten hat als eine herkömmliche Einrichtung dieser Art.

Kategorien BDSM Blog
Shumana

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Shumana arbeitet in einer männlich dominierten Welt in einer Führungsposition. Als Ausgleich lebt sie privat ihre BDSM-Seite aus. Über ihre Erfahrungen schreibt sie in ihren Geschichten.