BDSM-Lexikon

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Zungenfesselung
Bei dieser Praktik wird die Zunge fixiert; es reicht zum Beispiel eine einfache Wäscheklammer. Dadurch ist es unmöglich, sich normal zu artikulieren und auch der Speichelfluss wird beeinträchtigt, da das Schließen des Mundes sowie der normale Schluckreflex unterbunden wird. Es handelt sich hierbei um eine Bestrafungsmethode, die unter Umständen als weniger schmerzhaft, aber umso unangenehmer empfunden wird.

Ampelsytem
Grün – Gelb – Rot: Mit Hilfe dieser Systematik kann eine Situation mit einem einfachen Wort beschrieben werden. BDSM reizt häufig die Grenzen und geht manchmal auch über eben diese hinaus. Ein verantwortungsbewusster Dom oder ebensolche Domina wird im Spiel nach der aktuellen Farbe fragen und anhand der Farbe entsprechend agieren. Grün: Alles ist ok. Gelb: Es wird kritisch, aber es geht noch. Rot: Es wird zu viel, bitte etwas weniger.

Analfisting
Beim Analfisting wird die komplette Hand in den Anus einer Person eingeführt. Häufige Anwendung findet diese Spielart im BDSM, wobei dies im allgemeinen Einverständnis geschieht und auch trotz damit verbundener Schmerzen im gegenseitigen Einvernehmen geschieht. Um die Schmerzen zu reduzieren, bedarf es einer gewissenhaften Vorbereitung. Entspannung – Dehnung – Hygiene: Diese drei Punkte sollten UNBEDINGT Berücksichtigung finden.

Bondage
Der aus dem englischen stammende Begriff beschreibt das Handwerk der Fesselung. Generell unterscheidet man zwei Arten a) Bondage zur (vorbereitenden)Bestrafung und Fixierung, um ungehinderten Bereich zu bestimmten Bereichen zu haben. b) Bondage als Körperkunst. Die Fesselung führt nicht selten zur absoluten Fixierung und / oder Bewegungslosigkeit. Wobei hier weniger der spätere sexuelle Akt im Vordergrund steht, sondern mehr die ästhetische Darbietung. Generell ist genaue Körperkunde erforderlich, damit es nicht zu Verletzungen und unbeabsichtigten (Nerven-) Schäden kommt.

Bunny
Wer jetzt an das süße Osterhäschen denkt, liegt leider falsch. Vielmehr handelt es sich beim sogenannten „Rope Bunny“ um eine Person, die sich als passiver Part für eine Fesselung zur Verfügung stellt. Hierbei stehen keine sexuellen Interessen im Vordergrund, sondern das „Bunny“ agiert als Modell.

CMNF
Clothed male, naked female – hier ist insbesondere das Kopfkino gefragt. Die Herren sind elegant gekleidet im Anzug, die Damen hingegen präsentieren sich frei zugänglich im Brust- und Scham-Bereich. Kleine Accessoires sind jedoch erlaubt. Hierbei geht es um die visuelle Ausübung einer Machtposititon; die klare Darstellung der Verhältnisse. Denn die bekleidete Person nimmt eine autoritäre, voyeuristische Position ein, wohingegen das Nacktsein eine verwundbare Rolle darstellt.

Cuckold
Der als „Kuckuck“ bezeichnete, gehörnte Ehemann. Ihm obliegt in dieser Spielart die passive Variante, wohingegen „sie“ sich von einem fremden Mann (oder auch mehreren) befriedigen lässt. In der BDSM-Szene kommt dies als Rollenspiel nicht selten vor, wird doch er „gedemütigt“, obwohl er doch sexuelle Befriedigung erlangt. Manchmal wird die passive Haltung auch noch kombiniert mit erniedrigenden Aufgaben, welche der Cuckold zu erfüllen hat.

Deepthroat
Diese Sexualtechnik des im allgemeinen Sprachgebrauchs bekannten „Blasens“ bedeutet die vollständige Aufnahme des Penis in den Mund. Es ist die orale „Inbesitznahme“ und das Brechen der eigentlich normalen Reaktion – den gerade Ungeübte überkommt ein natürlicher Würgereflex. Im BDSM-Kontekt ist es das Ausleben eines Machtgefälles – eher selten ist der männliche „Höhepunkt“ alleinig durch diese Technik zu verzeichnen.

DWT
Es sind meist heterosexuelle Männer, die sich in der Art des Crossdressers wohlfühlen bzw. sexuelle Anreize finden. Der DamenWäscheTräger favorisiert das Tragen typischer weiblicher Unterwäsche wie Slips und Tangas, BHs und Corsagen. Auch bei der Wahl der Schuhe fällt die Entscheidung häufig für Highheels. Im Gegensatz zu Transvestiten fühlt sich der DWT jedoch als vollständiger Mann, lediglich die sexuelle Erregung wird durch die Wahl der Bekleidung bestimmt. Im BDSM-Kontext finden sich auch Spielarten von FemDoms, welche ihre männliche Sub bewusst (häufig besonders „nuttig“ wirkende) Frauenkleidung tragen lassen, um sie zu erniedrigen.

Englisch
So manche Länderbezeichnung hat Einzug erhalten in die Begrifflichkeiten des erotischen Lifestyles. „Englisch“ ist dabei sanft verknüpft mit der Welt des BDSM. Sanft, da auf Schmerz-Zuführung vornehmlich verzichtet wird. Dominanz wird ausgeübt durch Fixierung und Wegnahme der Sinne (zum Beispiel durch eine Augenbinde). Leichtes Spanking – mittels eines Rohrstocks – gehört allerdings auch bei dieser Spielweise dazu.

EPE
Erotic Power Exchange – der devote Part gibt alles (aber ausschließlich das Sexualleben betreffend!) in die Verfügungsmacht des Doms. Die Betonung liegt dabei auf der freiwilligen Lustunterwerfung – und damit auch der (Neu-) Entdeckung seiner eigenen Sexualität.

FemDom
Wer sagt, dass Dominanz nur von Männern ausgeübt wird? Die FemDom beherrscht das Spiel der Unterwerfung ebenso gut – und findet genügend hörige männliche Subs.

Figging
Fragst du im Supermarkt für die Zutaten für ein gutes Figging – sie werden dich nicht verstehen. Trotzdem wirst du dort fündig. Genauer gesagt, in der Gemüseabteilung. Man nehme eine Ingerwurzel, schäle sie und schnitze sie in Form eines kleinen Dildos oder Plugs. Anschließend führe man eben diesen in die Körperöffnungen ein. Bei dieser Sexualtechnik wird Schmerz mit Lust kombiniert. Das Extrakt des Ingwers fördert die Durchblutung und somit jegliches Empfinden – wobei die Stoffe der Wurzel für das Übrige sorgen – oder habt ihr euch schonmal nach dem Schälen einer Ingwerwurzel in die Augen gefasst?!

Geschichte der O
Im Jahr 1954 erschien der Roman, auf Grundlage dessen die spätere Verfilmung erfolgte. Damals als Skandalbuch verschrien, wird zum Teil sehr detailliert der Weg der Modefotografin O in die Welt des BDSM beschrieben. Sie lässt sich zur perfekten Sub ausbilden und unterwirft sich vollkommen den Wünschen ihres Herrn. Dieser übergibt sie an seinen väterlichen Freund Sir Stephen – und dort lernt sie eine Schule kennen, die sich als wesentlich härter herausstellen wird.

Gyn-Stuhl
Vollständige Offenlegung der Körperöffnungen, häufig verbunden mit Fixierung, bietet der Gyn-Stuhl verschiedene Möglichkeiten der Dominanz. Liegend und mit gespreizten Beinen, reichen die Spielmöglichkeiten von Fisting über Klinikspiele bis hin zu „Vergewaltigungsszenarien“ (welche jedoch einvernehmlich innerhalb des „Spiels“ stattfinden).

Halsband
Ein Zeichen der Treue, Bindung und absoluter Hingabe und Unterwerfung – kombiniert mit praktischen Aspekten: Das Halsband symbolisiert die Verbindung zwischen Dom und Sub; mit dem Umlegen beginnt die Szession. An den häufig vorhandenen Metallringen kann zudem eine Leine befestigt werden, was den Unterwerfungsaspekt noch weiter verstärkt.

Handschellen
Es gibt sie in verschiedensten Variationen von plüschig-fellig bis kalt-eisern: Der Einsatzbereich von Handschellen (auch Cuffs genannt) ist sehr vielfältig, hat aber immer die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und die Fixierung zum Ziel. Neben dem Anlegen um die Handgelenke können auch (mit kleinen Abänderungen) die Fußgelenke fixiert werden. Das Tragen von Handschellen gibt auf den ersten Blick Auskunft, wer den devoten Part einnimmt. Werden sie über längere Zeit getragen, muss auf ausreichende Blutzirkulation geachtet werden. Da es gerade bei BDSM-Praktiken auch zu einer erhöhten Reibung kommen kann, sollte über den Einsatz von Fesseln aus Leder oder polsterummantelte Schellen nachgedacht werden.

Inneres Coming Out
Die eigene Veranlagung erkennen; akzeptieren und umsetzen: Das innere Coming Out bezeichnet den eigenen „Reifeprozess“, innerhalb dessen man seine eigenen Wünsche und Vorstellungen realisiert, zuzuordnen lernt und dann auslebt. Dem Reifeprozess nachgeschaltet kann das „Coming Out“ sein, innerhalb dessen man seinem Umfeld das Ergebnis der eigenen Selbsterkenntnis mitteilt.

Internatsstellung
Diese Strafposition findet sich in der Geschichte Englands und Frankreich wieder. Damals wurden Internatsschülerinnen nach erwischter Selbstbefriedigung entsprechend gezüchtigt. Auf dem Rücken liegend, werden die Beine gespreizt, so dass Schläge auf Schenkelinnenseite oder Intimbereich möglich sind.

Japan Bondadge
Diese Art der sprichwörtlichen Fesselungskunst ist auch bekannt unter dem Begriff Shibari. Aus dem fernen Osten stammend, geht es weniger um die sexuelle Immobilisierung, sondern es steht die Kunst des Fesselns im Vordergrund – wenngleich auch ein ästhetisches Knoten Vorbereitung auf sadomasochistische Praktiken sein kann. Die fesselnde Person wird als Rigger bezeichnet, der passive Part trägt den Namen Rope-Bunny.

Kaviar
Kaviarspiele (häufig abgekürzt mit KV) beinhaltet die sexuelle Erregung durch menschlichen Kot. Dies reicht von der reinen Betrachtung der Ausscheidung über Verschmieren auf dem Körper bis hin zur oralen Aufnahme. Insbesondere letzteres ist gesundheitlich als bedenklich einzustufen aufgrund der hohen Bakterien-, Viren- und Pilzkonzentration und ist vor allem Menschen mit angegriffenem Immunsystem nicht zu empfehlen.

Klammern
Sie werden angesetzt an empfindliche Stellen wie Brustwarzen, Schamlippen oder Genitalien: Klammern dienen auf der einen Seite der Bestrafung, führen aber auf der anderen Seite (bei entsprechend veranlagten Menschen) zu extremen Lustschmerz. In der einfachsten Form bedient man sich einer haushaltsüblichen Wäscheklammer, insbesondere im BDSM-Bereich kommen jedoch gummi-überzogene Klammern zum Einsatz, um Verletzungen zu vermeiden. Insbesondere Anfänger auf diesem Gebiet ist zu Vorsicht zu raten, da die Verletzungsgefahr (beispielsweise Einklemmen eines Nervs) recht hoch ist. Zu beachten ist auch: Das Setzen und Tragen der Klammern löst bereits einen Schmerz aus. Dieser wird jedoch vervielfacht bei der Abnahme der Klammer, wenn das gestaute Blut wieder zirkulieren kann.

Lack, Leder, Latex
Beliebte Materialien für Bekleidung in der Fetish-Szene

Mammalverkehr
Besser bekannt als Busen- oder (umgangsspachlich) Tittenfick; eine andere Bezeichnung lautet „Spanische Krawatte“. Das erigierte Glied wird dabei zwischen den Brüsten der Partnerin gerieben. Je nach beidseitiger körperlicher Konstitution ist es möglich, dass die Frau dabei auch die Eichelspitze mit dem Mund verwöhnt. Im BDSM-Bereich eine beliebte Spielart ist das Zusammenbinden der Brüste und das anschließende Ejakulieren auf das Gesicht der Sub.

Mietstudio
Nur die wenigsten haben BDSM-Möbel in den eigenen vier Wänden. Daher bietet sich die Option, sich für „Spielstunden“ in sogenannten Mietstudios zu vergnügen. Meist umfassend eingerichtet, stehen viele Möglichkeiten offen. Vorab zu klären ist jedoch, ob in der „Mietsache“ auch entsprechende Spielzeuge wie Peitschen etc. inbegriffen sind. Hierbei sollte jedoch auf ausreichende Desinfektion geachtet werden.

Nadelrad
Auch bekannt als Nadelrad, stammt dieses Werkzeug ursprünglich aus der Medizin und diente zur Erfassung der Schmerzwahrnehmung. Auch im BDSM-Bereich steht natürlich der (Lust-)Schmerz im Vordergrund; der je nach Druck stärker oder schwächer ausfallen kann. Insbesondere bei verbundenen Augen ist die Intensität noch größer.

Neun-schwänzige Katze
Diese Peitsche besteht aus neun geflochtenen Tau-Enden. Ursprünglich in der Seefahrt zur Züchtigung eingesetzt, erfreut sie sich heute großer Beliebtheit in der BDSM-Szene. ACHTUNG: Insbesondere bei der Auspeitschung gilt es, genaue Kenntnisse zu haben. So sind gewisse Körperstellen wie die Nieren absolutes Tabu. Besondere Workshops ermöglichen es Anfängern, in diese Szene Einblick zu erhalten; auch bieten SM-Studios zum Teil Einführungsabende.

Orgasmuskontrolle
Bei dieser Spielart ist der devote Part gefordert – egal welche Stimulation erfolgt – den Orgasmus zu verhindern. Im BDSM-Bereich muss der dominante Part erst „sein OK“ geben, damit der devote Part „Kommen“ darf. „Die Geschichte der O“ ist der Titel eines 1954 erschienenen Sadomaso-Erotikfilms; basierend auf dem gleichnamigen Roman. Damals noch als Skandalgeschichte betitelt, basiert die Handlung auf der freiwilligen weiblichen Unterwerfung, welche äußerst detailliert beschrieben wird. „Die Geschichte der O“ bildet die Grundlage bzw. ist die Inspiration für zahlreiche andere literarischen Werke.

Ouvert-Slip
Ein Slip / Body / Stockings, welche „Ouvert“ sind – also direkten Zugang zum Intimbereich ermöglichen.

Petplay
Beim Petplay nimmt die devote Person die Rolle eines Tieres ein (echte Tiere sind kein Bestandteil dieser Spielform!). Dies reicht von Essen aus Tierschälchen wie Lecken von Milch bis hin zu Pferdedressur in passendem Outfit in der Öffentlichkeit, wie zum Beispiel auf Wanderwegen.

Pranger
Im Mittelalter eingesetzt, bietet dieses Instrument (in verschiedenster Ausführung) auch heute noch die Möglichkeit, den devoten Part zu bestrafen und „vorzuführen“. Eingeschränkt in der Bewegung, sind natürlich auch verschiedene sexuelle Praktiken in dieser (häufig gebückten) Position möglich.

Queening
Hinter diesem königlichem Begriff verbirgt sich das sogenannte „Face-Sitting“. In diesem Fall die Fem-Dom sitzt dabei auf dem Gesicht des Subs und lässt sich oral stimulieren.

Rigger
Diese Bezeichnung findet sich im Bondage-Bereich wieder und bezeichnet den aktiven Part; den Seil- und Knotenkünstler.

Rollenspiel
Das Schlüpfen in ein anderes Leben, sei es auch nur für wenige Stunden. Über alle Spielvarianten hinweg hat das Schlüpfen in ein anderes Leben, sei es auch nur für wenige Stunden. Über alle Spielvarianten hinweg hat diese Idee für viele seinen Reiz. Dabei ist es ganz egal ob Schulmädchen, Pet, Nonne oder Patient. Nicht immer kommt dabei ein Dominant-Devoter Aspekt hinzu. Diese Idee hat für viele seinen Reiz. Dabei ist es ganz egal ob Schulmädchen, Pet, Nonne oder Patient. Nicht immer kommt dabei ein Dominant-Devoter Aspekt hinzu.

Safeword
Egal ob Anfänger oder Experte: Bei jedem Spiel sollte immer ein Safeword vereinbart werden. Wird dieses ausgesprochen, sind sämtliche Praktiken sofort und ohne Hinterfragung abzubrechen, da die (Schmerz-)Grenzen überschritten werden. Neben dem Safeword kann der Dom auch den aktuellen Status hinterfragen, welcher zum Beispiel den Ampelfarben gleich mit grün (alles in Ordnung), gelb (grenzwertig) oder rot (Stopp) hinterlegt ist. Wird das Safeword ausgesprochen, ist ein direkter Abbruch des Spiels vorzunehmen. Die Wortwahl sollte gut überlegt und vor allem eindeutig sein! Ein „Nein“ oder „Aua“ ist weniger geeignet, besser sind individuelle Worte wie „Banane“ oder „Schornsteinfeger“ – es ist klar, was gemeint ist.

SSC
Safe, sane, consensual – auf Deutsch „sicher, vernünftig, einvernehmlich“. Es beschreibt die moralische Grundlage und legt fest, dass die Sicherheit und Abwehr von unerwünschten körperlichen und seelischen Schäden über der Befriedigung der (eigenen) Lust steht.

Tabu
Sie sind verbindend und zu akzeptieren: Am Anfang (einer längerfristigen Übereinkunft aber auch eines kurzen Spiels) hat jeder der Beteiligten das Recht, Tabus zu definieren. Meist ist die Liste der Sub länger als des Herrn. Im Laufe der Zeit können sich solche Tabus ändern und werden auf Augenhöhe neu besprochen.

Tawse
Traditionelle Tawse sind aus einen einzigen Stück Leder gefertigt. Die Ursprünge hat dieses Bestrafungswerkzeug in Irland – es wollte sich gegen den in England gängigen Rohrstock behaupten. Im BDSM-Bereich sehr beliebt, wird die Haut großflächiger gereizt als bei anderen Instrumenten, so dass eine größere Anzahl an Schlägen möglich ist. Es ist eher die Wiederholung, welche den Schmerz definiert.

Urophilie
Besser bekannt als Natursekt – die Vorliebe für den menschlichen Urin. Im BDSM-Bereich wird durch diese Spielart das Machtverhältnis zwischen Dom und Sub klargestellt. Die Aufnahme von Urin gilt medizinisch eher als unbedenklich.

Vanilla-Sex
Angelehnt an die Vanille, bedeutet es „einfach, ohne Extras“ und ist in der BDSM-Szene der Begriff für sexuelle Praktiken ohne masochistischen- oder Fetischbezug. Ganz normal eben!

Vorführung
Der Herr präsentiert seine Sub einem bekannten oder bis dato unbekannten Publikum. Die Bandbreite reicht von der Vorführung in normaler Alltagskleidung bis hin zur Präsentation leicht bekleidet oder nackt. Es können die Vorlieben (und Fehler) der Sub bekannt gegeben werden oder auch durch körperliche Aktion präsentiert werden.

Wachsspiele
Insbesondere in der BDSM-Szene findet diese Spielart des Lustschmerzes seine Anhänger. Aber wusstest du, dass es auch „Massagekerzen“ gibt? Das Wachs ist dabei nur lauwarm und dient als Massageöl.

Wifesharing
Die (Ehe-)Frau wird geteilt mit anderen Männern. Hierbei handelt es sich nicht zwingend um eine Spielart des BDSM, sondern ist auch in der Vanilla-Welt eine gelebte wie geliebte Praxis.

X-Stellung
Die Arme und Beine breit gespreizt, bietet sich leichter Zugang. Häufig wird diese Stellung durch Fixierung an einem Andreas-Kreuz erreicht.

Xenophilie
Dieser Begriff umschreibt die Lust auf alles Fremde. Dies muss nicht körperlich definiert sein, sondern orientiert sich allgemein an Menschen, Kulturen und Objekten. Im sexuellen Kontext lässt es sich am besten mit „Lust auf fremde Haut“ umschreiben.

Y-Stellung
Hierbei handelt es sich besser gesagt um ein horizontal gespiegeltes Y: Die Arme werden über dem Kopf fixiert und die Beine mittels Fesseln oder einer Spreizstange auseinandergezogen.

Zofe
Sie befindet sich im Dienst eines Herrn – oder Herrin. Sie lernt, als Maid sich entsprechend zu kleiden, zu laufen und zu bewegen. Hauptaufgabe einer Zofe ist es, der Herrschaft alles genehm zu machen.


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BDSM von A bis Z
Was du schon immer wissen wolltest.

Insbesonders in der BDSM- und Fetisch-Szene fallen so manche Begriffe, die nicht geläufig sind. Wir stellen euch die wichtigsten vor und sagen euch, was sich hinter den Worten verbirgt. Von A wie Ampelsytem bis Z wie Zungenfesselung – klickt euch durch!

Da sich auch dieses Lexikon im Aufbau befindet, freuen wir uns über eure Tipps und Anregungen. Wir haben einen Begriff vergessen oder die jeweilige Definierung bedarf einer Ergänzung? Schreibt uns gerne – wir sind gespannt auf euer Feedback!

Kategorien BDSM Themen
Shumana

über

Shumana arbeitet in einer männlich dominierten Welt in einer Führungsposition. Als Ausgleich lebt sie privat ihre BDSM-Seite aus. Über ihre Erfahrungen schreibt sie in ihren Geschichten.